Die Lösung liegt schon in Ihnen

Das Gehirn ist ein bildgebendes Organ. Wenn ich Ihnen sage: „denken Sie an Feuer“, sehen Sie dann die Buchstaben F E U E R vor Ihrem inneren Auge oder das Bild eines Feuers? Wir denken in Bildern, nicht in Worten, die in tausendsten Millisekunden vor unserem inneren Auge ablaufen. Durch diese inneren Bilder werden unsere Gefühle bestimmt, die wiederum unsere Gedanken hervorbringen und unsere Handlungen leiten.

Auch ungelöste Konflikte, Gefühle, Ängste, Sorgen, Aggressionen, Glaubenssätze und Verhaltensstrukturen können sich in Bildern wiederfinden und in förderliche Sätze und Bilder umformuliert werden. Unser Gehirn entscheidet nicht zwischen äußeren und inneren Bildern. Es kennt nur innere Bilder.
Durch die Veränderung eines vorherigen (vielleicht schon lange statischen) Bildes stehen dem Gehirn wieder neue Muster und Strukturen zur Verfügung.

Sich die Veränderung nur vorzustellen reicht nicht aus. Was nötig ist, ist eine dazu gehörige Handlung. Durch das Gestalten erlebe und spüre ich diese Veränderung. Das Neue wird nach innen geführt und dort integriert. Dabei heißt Gestalten nicht automatisch Materialien zu benutzen, zu Malen oder ähnliches.

Ich habe im Laufe der Jahre verschiedenen Therapieformen miteinander kombiniert, je nachdem welche Methode oder Technik auf die jeweilige Person und/oder Situation passt.

Neben Gesprächen führt die Kunsttherapie als tiefenpsychologisches Verfahren, über andere Methoden zum Nach- und Aufspüren der inneren Konflikte.
Hierfür setze ich, neben Gestaltungsmitteln wie Farbe und Ton auch Methoden aus der Trauma-Arbeit, der Verhaltenstherapie, der Gestalttherapie, der systemischen Therapie und vielen anderen ein.

Als Kunsttherapeutin bin ich dabei der Vermittler zwischen der Gestaltung und dem Klienten. Denn kein Therapeut kann Sie heilen. Sie heilen sich selbst, denn die Lösung hierzu liegt immer schon in Ihnen. Die Kunsttherapie hilft die Lösung aufzuspüren und sichtbar, erlebbar und somit verwandelbar zu machen.

Ein Vertrauensverhältnis zu schaffen und mit großer Sorgfalt und Achtsamkeit den Gefühlen, Gedanken und Handlungen meines Gegenübers zu begegnen, ist der Schlüssel, um eine erfolgreiche Psychotherapie möglich zu machen.